Mate –
exotischer Muntermacher mit Kultstatus

Mate Tee ist in Südamerika und auch hierzulande ein wahrer Dauerbrenner. Was es so alles über den Mate-Kult zu wissen gibt, haben wir uns mal genauer angeschaut.  


Aus den Blättern des Mate-Strauchs wird in Argentinien, Brasilien und Paraguay seit vielen Jahrhunderten ein aromatischer Tee gebraut. Dieser Mate Tee ist heute in Südamerika nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Sein erdig-rauchiger Geschmack mit der gleichzeitig leicht süßlich-bitteren Note ist aber auch auf dieser Seite des Atlantiks heiß begehrt.
 

Der Trank der Götter

Der Legende nach soll vor über 1000 Jahren ein Gott in der Gestalt eines Schamanen den Guarani-Indianern den Mate-Strauch und das Rezept zur Zubereitung seiner Blätter übergeben haben. Kaum verwunderlich also, dass Mate Tee als der „Trank der Götter“ verehrt wird und der Strauch zu den wichtigsten Heilpflanzen der südamerikanischen Ureinwohner gehört. Traditionell wenden Sie ihn beispielsweise gegen Gicht und bei Fieber an. In der südamerikanischen Volksmedizin gilt Mate als das Geheimnis für ein langes und gesundes Leben. Auch das Kauen seiner frischen Blätter soll stimulierend für Körper und Seele sein.

Nach Europa gelangte der „Trank der Götter“ gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Hier sollte es jedoch noch einige Jahrhunderte dauern, bis er seine heutige Popularität erlangte. In Südamerika hingegen war Mate so wertvoll, dass das „grüne Gold“ in einigen Gegenden sogar als Zahlungsmittel verwendet wurde. Hierzulande können wir heute zwar nicht mit Mate bezahlen, dafür aber seine aromatischen Blätter in vielen verschiedenen Varianten genießen, wie z.B. in unserem feurig-würzigen Mate+ Kurkuma.

Mate ist Kult!

Seinen Kultstatus verdankt Mate neben seinem besonderen Aroma nicht zuletzt auch seinem Koffeingehalt. Glaubt man den südamerikanischen Erzählungen, soll man beim Genuss eines Tees mit Mate sogar ein regelrechtes Gefühl des Erwachens von Körper und Seele verspüren.

Den Namen erhielt das koffeinhaltige Getränk aufgrund des Gefäßes, in dem es traditionell serviert wird, dem Mati. Zur Herstellung benötigt man den unteren Teil eines getrockneten und ausgehöhlten Flaschenkürbisses, die Kalebasse. Bevor man jedoch aus ihr trinken kann, muss man einen Aufguss mit Mate für 24 Stunden darin ziehen lassen, damit der Kürbis den Geschmack von Mate annimmt. Getrunken wird der Mate Tee dann mit Hilfe der Bombilla, einem Metalltrinkrohr, das ein Sieb am Ende hat, damit die Blätter nicht hindurch gelangen.

Newsletter abonnieren

Entdecken Sie Monat für Monat wertvolles Heilpflanzen- und Kräuterwissen.

Jetzt kostenlos abonnieren