Iiiih Grünzeug – Kinder für Kräuter und Gesundes begeistern

So vitaminreich Gemüse, Kräuter und Co. auch sind, landen sie auf dem Teller, rümpfen viele Kinder nur die Nase. Doch wenn gesundes Essen Spaß macht, lassen sich meist auch die hartnäckigsten „Grünzeug“-Muffel überzeugen – und dafür braucht es keine besonderen Kochkünste, sondern vielmehr Einfallsreichtum, Kreativität und ein bisschen Fantasie.


Essen wie die „Großen“

Kinder sind wahre Nachahmungskünstler und am liebsten imitieren sie natürlich ihre Eltern – das gilt auch bei der Wahl der Lebensmittel. Wenn Mama und Papa gerne Spinat essen, dann möchte auch der Nachwuchs mal vom „Grünzeug“ probieren. Deshalb ist es wichtig auch beim Essen mit gutem Beispiel voranzugehen. Hierbei können übrigens auch andere Vorbilder behilflich sein, wie z.B. die Lieblingshelden aus Cartoons oder Büchern, die natürlich alle liebend gern Gesundes essen. ;-)

Bunte Kunst zum Knabbern

Schon bei den Kleinen gilt: Das Auge isst mit – und hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Je bunter die Mischung, desto besser. Obst und Gemüse lässt sich in tolle Formen schneiden oder auch ausstechen. So bringen Apfelsterne oder Gurkenherzen eine Extra Portion Spaß auf den Teller. Auch kleine „Kunstwerke“, wie lustige Gesichter oder drollige Tiere, lassen sich aus Gemüse und Obst zaubern – da greifen auch wählerische Esser gerne zu.

Kleine Köche, große Genießer

Kinder freuen sich, wenn sie mitanpacken dürfen – so auch beim Kochen. Ob rühren, kneten oder erste kleine Schnippelarbeiten mit speziellen Kindermessern – selbstgemacht schmeckt einfach doppelt lecker. Wenn dann noch das bunte Gemüse beim Einkaufen höchst persönlich ausgesucht wurde, wird der Teller meist ohne Wenn und Aber verputzt.

Grüne Däumchen

Auch durchs Gärtnern lassen sich die Kleinen für “Grünzeug“ begeistern – nämlich dann, wenn sie es selbst anbauen dürfen. Pflanzen zu pflegen und hegen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch richtig spannend sein, wenn die Kleinen ihre eigens gepflanzten Kräuter heranwachsen sehen. Insbesondere Rosmarin, Minze oder Basilikum wachsen schnell und lassen sich auch auf der Fensterbank anbauen. Die selbstgeernteten Kräuter werden dann natürlich stolz auf alle möglichen Gerichte gestreut.

Wenn die Kleinen dennoch hartnäckig bleiben, lassen sich Gemüse und Obst einfach pürieren und z.B. in einer Soße oder einem Smoothie verstecken. Letzten Endes ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht zu streng zu sein, denn wie so oft, braucht es manchmal einfach seine Zeit.

 

newsletter
Newsletter abonnieren

Entdecken Sie Monat für Monat wertvolles Heilpflanzen- und Kräuterwissen.

Jetzt kostenlos abonnieren