Frische Kräuter für die Mundhygiene

Eine gute Mundhygiene sorgt für frischen Atem und trägt zur allgemeinen Gesundheit und dem Wohlbefinden bei. Diese Kräuter können Mundflora, Hals und Rachen unterstützen.


Gesund beginnt im Mund – frischen Atem schätzen wir bei uns selbst und anderen, und wenn die Bakterien im Mundraum, z.B. wegen zu viel zuckerhaltigen Lebensmitteln, aus dem Gleichgewicht geraten, können Karies oder Zahnfleischentzündungen die unangenehme Folge sein. Schon jedes Kind weiß daher: Täglich zweimal Zähneputzen ist Pflicht für einen gesunden Mundraum. Kräuter und Hausmittel unterstützen Mund und Rachen zusätzlich dabei, gesund, munter – und frisch – zu bleiben.

Viel trinken hält den Atem frisch

Meist entsteht schlechter Atem, wenn die Bakterien im Mund ihre Arbeit tun und Speisereste zersetzen. Eine unermüdliche Putzkraft ist normalerweise auch unser Speichel, der Keime entsorgt und praktisch rund um die Uhr die Mundhöhle sauber hält. Ein trockener Mund kann deshalb auch eine Ursache für Mundgeruch sein. Das einfachste Mitte dagegen ist ausreichend zu trinken, um Mund und Rachen feucht zu halten, am besten Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Mit Zitrusfrüchten, ballaststoffreichen Lebensmitteln und Gemüse lässt sich die Speichelproduktion natürlich ankurbeln.

Kräuter für einen gesunden Mund

Ist die Mundflora aus dem Gleichgewicht, kann es durch Bakterien, Viren oder Pilze zu unangenehmen Entzündungen kommen. Gerade wenn der Mund zu trocken ist, kann dies leichter der Fall sein, weitere Faktoren sind u.a. Rauchen, zu häufiger Alkoholkonsum, schlechtsitzende Prothesen oder generell ein geschwächtes Immunsystem. Kräuter wie Pfefferminzeoder Kamille, die entzündungslindernd oder antibakteriell wirken, sind deshalb eine gute Unterstützung für eine ausgewogene Mundflora. Pfefferminze kennen wir alle aus verschiedenen Zahncremes. Dass sie hier die Nase vorn hat, liegt wohl an dem wohltuend-kühlen Mundgefühl, welches sie auslöst, das direkt mit erfrischendem Atem in Verbindung gebracht wird.

Hierzulande überall zu finden ist auch die Ringelblume. Auf Grund ihrer entzündungshemmenden Wirkung auf der Haut und auf den Schleimhäuten wird sie vielfach als Heilpflanze verwendet – auch bei entzündlichen Veränderungen der Mund- und Rachen­schleimhaut.

Keinesfalls zu vergessen ist der Salbei – der Alleskönner aus Dalmatien ist voller entzündungshemmender Gerbstoffe sowie antiviral und antibakteriell wirkendem ätherischem Öl. Seine Vielfalt kommt auch in Salbei Tee zur Geltung: Der Tee ist zur innerlichen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Völlegefühl, Blähungen sowie vermehrter Schweißsekretion geeignet. Bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut kann er äußerlich, also zum Spülen und Gurgeln angewendet werden.

Vielleicht nicht ganz so bekannt aber ebenfalls eine vielfältige Heilpflanze mit desinfizierenden, leicht antibakteriellen und gerinnungsfördernden Eigenschaften: Der Spitzwegerich. Wie Salbei hat er bei innerer und äußerer Anwendung verschiedene Stärken: Als Tee lindert der Spitzwegerich Katarrhe der Luftwege, und eben auch entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

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