Unser Ostertrend – das Ei in Naturfarben färben

Osterbräuche und DIY-Tipps zu Ostern

Die ersten Frühlingsboten recken die Köpfchen nach oben und genießen die ersten Sonnenstrahlen. Da ist Ostern nicht mehr weit! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Osterdekoration ganz natürlich selbst machen können und welcher Brauch Ostern nicht fehlen darf.


Neuanfang mit Osterei & Co.

Der dunkle Winter ist endlich Geschichte – umso bunter wird es nun mit der Vielfalt an Ostereiern. Auch Osterhase, das Lämmchen sowie das Osterfeuer gehören zu den klassischen Osterbräuchen. Von Gründonnerstag über Karfreitag bis Ostersonntag und -montag entfalten traditionellen Bräuche ihre symbolische Bedeutung: Sie stehen überwiegend für (neues) Leben und Fruchtbarkeit – das Osterfeuer z.B. für die strahlende Sonne, die neues Leben möglich macht. Apropos, wussten Sie eigentlich, dass man dem ersten Grün zu Beginn des Jahres eine besondere Kraft nachsagt? Es soll vitalisierend und heilend sein. Ob aus alter Tradition oder festem Glauben wird die Neun-Kräuter-Suppe daher gerne am Gründonnerstag aufgetischt. Sie vereint neun verschiedene Kräuter, die nach Lust und Laune ausgewählt werden.

Ostereier natürlich färben: Farben der Natur

Wer zur Osterzeit gerne Eier färbt, kann auf ausreichend natürliche Farbtupfer zurückgreifen:

Der färbende Sud wird mit einem guten Schuss Essig ca. 20 bis 60 Minuten gekocht. Je nach Zutat werden diese zuvor zerkleinert. Das entscheidet über die Kochzeit – Tee kocht beispielsweise kürzer als Pflanzenteile oder Gemüse. Kleine Faustregel: Je länger die Flüssigkeit kocht, umso intensiver wird die Farbe. Eier können roh mitkochen oder gegart und noch warm hinein gelegt werden. Rohe Eier kochen ca. 10 bis 15 Minuten im Topf mit. Abschließend die gekochten Eier im erkaltenden Sud ziehen lassen, wenn mehr Farbintensität gewünscht ist. Gegarte Eier im kalten Farbsud ca. ein bis fünf Stunden ziehen lassen.

Mit Filzstift oder mit einem in Zitronensaft/Essig getunkten Wattestäbchen können Muster jeder Art das gefärbte Ei einzigartig machen. Für Ausgefallenere Muster können Sie vor dem Farbbad eine Blüte oder ein Blatt auf dem Ei befestigen (z.B. mithilfe einer Feinstrumpfhose oder dünnen Tuchs). Am Schluss einfach alle Eier abtupfen und mit Butter oder Öl die Eierschale zum Glänzen bringen – egal ob mit Muster oder ohne.

Unser Tipp: Am besten eignen sich alte Töpfe und Arbeitsmaterialien, da Farbspritzer einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dekoratives mit Ei

Wer die Eier für Kuchen und Co. vorsichtig aufschlägt, kann aus den Eierschalen dekorative Kleinigkeiten basteln. So eignen sich gereinigte Eierschalen als kleine Vasen für Frühlingsblüher oder als Anzuchtgefäß für Kresse. Osterhase und Lämmchen aus Naturmaterialien ergänzen die Feiertagsdekoration. Wachteleier eignen sich für den Osterkranz aus Weide- und Birkenzweigen. Kombiniert mit Weidekätzchen und Kirschzweige ergibt das einen echten Hingucker.

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