Tee, Kosmetik, Ernährung – Tausendsassa Hanf

Die Hanfpflanze zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde – kein Wunder, bei ihrer Vielseitigkeit: Mit Hanf gibt es Öle, Seile, Arznei- oder Nahrungsmittel, Kosmetik und vieles mehr …

Aktuell könnte man von einem kleinen Trend sprechen. Und auch als Teepflanze eignet sich Hanf hervorragend – lesen Sie hier mehr dazu:


Seit Jahrtausenden wird die Hanfpflanze weltweit auf unterschiedlichste Art und Weise genutzt. Dass sie hierzulande hauptsächlich als Rauschmittel bekannt ist, um dessen Illegalität kontrovers diskutiert wird: vergleichsweise eher eine Randnotiz. Und auch hier scheint ein Trend erkennbar: Vielerorts wurde diese Illegalisierung jüngst beendet, Beispiele sind einige US-Bundestaaten, Kanada oder Uruguay. Und auch die medizinische Verwendung der als Cannabinoide bekannten Inhaltsstoffe schreitet langsam voran, z.B. bei der Behandlung von chronischen Schmerzen.

Hanf macht schön – Kosmetik & Co

Abseits von rauschhaften Zuständen und medizinischen Fragen wurde Cannabis sativa L. (was wirklich schöner klingt als "Hanf" :-)) in den letzten Jahren zunehmend für die Hautpflege (wieder)entdeckt: Kein Wunder, denn die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren wirken sich günstig auf trockene Haut aus, sie verhindern den Verlust von Feuchtigkeit und damit spröde oder rissige Haut. Die Produktpalette ist schier unendlich: Hanfsamenöl, Hanf Körperbutter, Cremes und Lotions, aber auch Seife, Shampoo, Stylingprodukte, Bart- oder Lippenpflege … Selbst Parfums und Deos gehören zu den sagenhaften 50.000 Dingen, die auf Hanf-Basis hergestellt werden können.

 All diese Produkte haben die Öko-Ecke längst verlassen und liegen heute voll im Trend. Das zeigen sowohl Produktreihen größerer Marken als auch Frauenmagazine wie Elle, die international Trends setzen.

Hanf hält – Hosen, Papier, Automobile und mehr

Hanffasern sind echte Alleskönner: Aus ihnen lässt sich Kleidung herstellen, in China wurden sie schon vor tausenden von Jahren zur Papier-Produktion verwendet und auch als Dämmmaterial ist Hanf geeignet. In Europa wurde Hanf in vielen Bereichen durch diverse Faktoren in eine Nebenrolle gedrängt. Beispiele sind die Holzindustrie, die zur Papierherstellung rentabler wurde, oder billige Baumwoll-Importe und Kunststofffasern, die in der Textilindustrie die Rolle als Rohstofflieferant übernahmen.

Zwar wird Hanf auch heute noch in all diesen Bereichen genutzt, ist aber oft die teurere Alternative. Bei der Entscheidung für Hanfprodukte spielen vor allem Überlegungen hinsichtlich höherer Qualität, größeres Vertrauen in Handarbeit und Umweltbewusstsein eine Rolle.

Einen relativ großen Anteil an der Verarbeitung von Hanffasern hat die Automobilindustrie: Bei Innenverkleidungen und Armaturenbrettern ist Hanf eine gute Alternative zu Kunststoffen. Die Bauteile sind leicht, und sie mindern Gefahren bei Unfällen. Beispielsweise durch geringere Entflammbarkeit und weniger scharfe Schnittkanten, wenn sie unfallbedingt brechen.

Hanf schmeckt – als Nahrungsmittel, Öl oder Hanftee

Als Lebensmitteln kommt Hanf meist als Öl oder rohe bzw. geröstete Hanfsamen daher. In vielen Teilen der Welt war Hanf lange Zeit ein Grundnahrungsmittel: Speiseöle aus Hanf enthalten hohe Anteile ungesättigter Fettsäuren, die Samen bieten einen nahrhaften Mix aus Fett, Protein, Vitaminen sowie Ballast- und Mineralstoffen.

Auch zur Zubereitung als Tee eignen sich die Blätter der Kulturpflanze bestens, dementsprechend finden Sie etliche Hanftee-Sorten in den Regalen der Supermärkte und Drogerien. Unterschiede in Qualität und Geschmack gibt es hier wie bei jedem anderen Tee auch –  unsere Bad Heilbrunner® Hanftees  genießen Sie beispielsweise allesamt in Bio-Qualität.

Gemeinsam ist den Hanftees im Lebensmittelhandel eins: Sie enthalten kein Cannabidiol (THC) – oder nur in verschwindend geringen Mengen. Dieser Stoff ist es, der zur berauschenden Wirkung von Cannabisprodukten führt – und damit auch zur Illegalität. Hanftees ebenso wie alle hanfhaltigen Lebensmittel werden aus Nutzhanf gewonnen und sind in dieser Hinsicht völlig unbedenklich. Also genießen Sie Ihren Hanftee nach Lust und Laune ohne Bedenken.

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