Süße Träume in der Sommerhitze

Schlaftipps für heiße Tage

Ob am Meer, am Badesee oder einfach in Balkonien – die Sommersonne macht einfach gute Laune. Doch selbst die größten Sonnenanbeter kommen in der heißen Jahreszeit auch mal an ihre Grenzen: Wenn einen die Sommerhitze nachts um den Schlaf bringt. Hier gibt’s Tipps für einen gesunden Schlaf bei heißen Temperaturen.


Egal ob Sommer oder Winter: Schlaf ist wichtig. Denn während wir gemütlich schlummern, ist der Körper keineswegs untätig. Die Bandscheiben regenerieren, Ablagerungen werden abgebaut und unser Gehirn trennt nützliche von unnützen Erinnerungen. Das ist ein aufwendiger Prozess – kein Wunder also, dass wir etwa ein Drittel unseres Lebens buchstäblich „verschlafen“. Wenn uns die sommerliche Hitze um einen erholsamen Schlaf bringt, schlägt das nicht nur aufs Gemüt, es kann sich auch langfristig auf die Gesundheit auswirken.

Die meisten mögen es nachts kühl und dunkel. Damit das Schlafzimmer im Sommer nicht zur Sauna wird, ist es sinnvoll, vor allem früh morgens und spät abends zu lüften. Unser Tipp: Am effektivsten ist es, wenn Durchzug entsteht. An besonders heißen und sonnigen Tagen kann es außerdem sinnvoll sein, die Rollläden oder Vorhänge tagsüber geschlossen zu halten.

Wenn Sie ein Luftzug beim Schlafen nicht stört, schafft vielleicht ein Ventilator Erleichterung. Er kühlt die Luft zwar nicht ab, sorgt aber für einen angenehmen Luftzug. Das monotone Rauschen kann zusätzlich beim Einschlafen helfen.

Die ältesten Einschlaf-Helfer kommen aus der Natur: Heilkräuter wie Melisse, Lavendel oder Hopfen werden seit Jahrhunderten für ihre beruhigende Wirkung geschätzt. Ein wohltuender Tee aus Baldrian, Melisse und Hopfen kann etwa bei überspannten Nerven vor dem Schlafengehen für die nötige Entspannung sorgen. Im praktischen Teestick ist er auch unterwegs oder im Urlaub flink zubereitet. Die exotische Passionsblume sieht nicht nur wunderschön aus, sie hilft auch, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und entspannt einzuschlummern. Ein weiterer Einschlaf-Klassiker ist die mediterrane Heilpflanze Lavendel. Noch bevor man ihn sieht, riecht man meist schon seinen intensiven, mediterranen Duft. Praktischer Nebeneffekt: Diese Aromawolke hält Stechmücken fern!

Leichtes Bettzeug aus Leinen oder Naturseide mindert nächtliches Schwitzen. Wer auf die Bettdecke nicht verzichten möchte, kann in den heißesten Nächten auch auf einen „leeren“ Bettdeckenbezug zurückgreifen. Ein beliebter Trick ist das nasse Handtuch, das im Fenster aufgehangen wird. Aber Achtung: Das kann in besonders warmen Nächten dazu führen, dass das Zimmerklima nicht nur warm, sondern auch feucht ist – und letztlich eher den Schlaf rauben, als zu helfen.

Einfacher geht’s mit einer Sprühflasche: Ein paar Spritzer Wasser auf das Laken können angenehme Kühlung beim Einschlafen verschaffen. Eine ähnliche Wirkung hat es, vor dem Zubettgehen die Unterarme mit kaltem Wasser zu benetzen.

Übrigens: Eine eiskalte Dusche ist nur bedingt zu empfehlen. Der Körper reagiert auf die Kälte nämlich – und zwar mit der Produktion von Wärme. Besser geeignet ist eine lauwarme Dusche.

Hier haben wir viele weitere Helferlein, Tipps und Ratschläge rund um innere Ruhe und einen erholsamen Schlaf – für alle Jahreszeiten.

 

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