Fieber: Diese Kräuter können natürlich helfen

„Cool“ bleiben bei fiebrigen Angelegenheiten

Hierzulande stecken meist Erkältungs- oder Grippeviren hinter erhöhten Körpertemperaturen, oft gesellen sich dazu noch Kopf- und Gliederschmerzen. Welche Heilkräuter natürliche Linderung verschaffen können, lesen Sie hier.


Ein kratzender Hals, hartnäckiger Husten und schmerzende Gelenke sind oft Vorboten: Wenn das Thermometer zusätzlich 38,2°C übersteigt, befinden Sie sich in einem fiebrigen Zustand.

Grundsätzlich ist das auch gut so: Fieber ist erst mal nur eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Fiebersenkende Medikamente sind bei einem leichten Anstieg der Körpertemperatur daher eigentlich nicht notwendig. Bleiben die Temperaturen längere Zeit in einem Bereich zischen 39°C und 40°C oder klettern sie gar über die 40°-Marke sollten Sie allerdings versuchen, ärztlichen Rat hinzuziehen.

Körperlich sonst gesunde Menschen tun am besten daran, das Fieber seine Arbeit tun zu lassen, sich auszuruhen und viel zu trinken. Wer die körpereigenen Abwehrfunktionen durch die Kraft der Natur unterstützen möchte, kann es mit Unterstützung durch diese Kräuter und Heilpflanzen versuchen:

Lindenblüten

Ein Klassiker im Einsatz gegen Fieber: Die Blüten des Lindenbaums öffnen die Blutgefäße und regen den Stoffwechsel an. Die so entstehende Schweißbildung wirkt fiebersenkend: Durch die anschließende Verdunstung auf der Haut wird der Wärmehaushalt des Körpers reguliert und die Temperatur gesenkt. Übrigens: Unser Lindenblüten Tee setzt schon bei sich anbahnenden Erkältungen auf diesen schwitzigen Effekt.

Holunderblüten

Die prächtigen Blüten duften nicht nur herrlich: Die Blüten des Holunders wirken gezielt gegen Fieber und regen zum Schwitzen an. Damit nicht genug, auch die Holunderbeeren werden gerne bei Erkältungen angewendet – sie sind prall gefüllt mit Zink und Vitamin C.

Mädesüßblüten

Mädesüß enthält eine Vorstufe der Salicylsäure: Ein schmerzstillender, entzündungshemmender Inhaltsstoff, nach dessen Vorbild der Arzneistoff Acetylsalicylsäure hergestellt wird – eines der meist genutzten Schmerzmittel. Auf dieser Basis wird das Rosengewächs bei einfachen Erkältungen und leichten Gelenkschmerzen eingesetzt. Den Blüten schreibt man auch eine erwärmende und dadurch schweißtreibende Wirkung zu.

Weidenrinde

Auch in der Weidenrinde ist der Wirkstoffe Salicin enthalten. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung ist die Weidenrinde bei fieberhaften Erkältungs- und Infektionskrankheiten besonders effektiv. Mit der pulverisierten Baumrinde wurden bereits im 18. Jahrhundert Malariakranke behandelt, auch bei Rheumabeschwerden und Kopfschmerzen wird die Weidenrinde empfohlen.

Unser Erkältungs Tee enthält übrigens alle bisher aufgeführten Inhaltsstoffe. Die Wirkstoffe der Weidenrinde und Lindenblüte kommen in diesem Arzneitee besonders der Linderung von Erkältungen mit Fieber und Kopfschmerzen zu Gute.

Die Hagebutte

„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm“ – mit dieser Beschreibung Hoffmann von Fallerslebens ist die Vitamin-C-reiche Hagebutte gemeint. Hagebuttenschalen wird bei Erkältungen und Bronchitis eine lindernde, und bei Fieber zusätzlich eine leicht erfrischende Wirkung zugeschrieben.

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