Erkältung – 5 Hausmittel, um schnell wieder gesund zu werden

„Mit Arzt dauert die Erkältung sieben Tage, ohne eine Woche“.

Egal, wie Sie zu diesem Spruch stehen: Diese 5 Hausmittel können Ihnen dabei helfen, die Symptome zu lindern und bald wieder auf die Beine kommen.


Ein wichtiger Tipp vorab: Den Arztbesuch bitte nur dann sparen, wenn Sie einigermaßen sicher sein können, es tatsächlich nur mit einer „normalen“ Erkältung zu tun zu haben – einem sogenannten grippalen Infekt. Bei einer Infektion mit Influenza-Viren sollten Sie auf alle Fälle rasch zum Arzt. Wie erkennen? In der Regel geht die „echte“ Grippe mit viel schwereren und oft sehr plötzlich auftretenden Symptomen einher.

Tief durchatmen

Kratzen im Hals, die Nase tropft, Husten gesellt sich langsam dazu …
Inhalationsdampfbäder sind ein gutes Mittel, um die Atemwege feucht zu halten und aufkommenden Hustenreiz zu lindern. Am einfachsten geht das mit Kochsalzlösungen: ein Kochtopf, ein Handtuch sowie 0,9 Gramm Speisesalz auf 100 Milliliter abgekochtes Wasser –  das ist im Prinzip alles, was Sie brauchen.

Wenn Sie (oder Ihre Kinder) den heißen Dampf in den Augen nicht mögen, sind vielleicht Dampfinhalatoren eine Alternative.

Viele Pflanzenextrakte können Sie beim Inhalieren unterstützen, um Husten, Schnupfen & Co in die Schranken zu weisen. Die Kamille kann Schnupfen und Entzündungen eindämmen, und außerdem Bakterien bekämpfen. Auch Salbei eignet sich zum Inhalieren – bewährt bei Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen. Heiserkeit und Halsschmerzen können ebenfalls mit ihr gelindert werden. Salbeitee bringt dieselben Eigenschaften mit – wenn Sie Halsschmerzen haben, können Sie vor dem Trinken noch mit dem Tee gurgeln.

Viel trinken

Genug trinken ist immer wichtig, und gerade bei Erkältungen sollten es mindestens zwei Liter täglich sein. Die Befeuchtung der Atemwegs-Schleimhäute hilft dabei, festsitzendes Sekret in den Nasennebenhöhlen zu verflüssigen. Und bei Fieber braucht es viel Flüssigkeit, um den Verlust durch Schwitzen auszugleichen.

Was sollten Sie trinken? Wasser schadet generell nie. Heiße Getränke haben aber den Vorteil, den Körper zu wärmen und die Durchblutung zu fördern: Wärme weitet die Blutgefäße, Mund- und Rachenraum werden stärker durchblutet, die Immunzellen arbeiten besser. Tee mit Heilpflanzen kann noch mehr, und Sie können je nach Ihren aktuellen Erkältungssymptomen wählen: Zum Beispiel entfaltet unser neuer Bad Heilbrunner® Brust- und Husten Tee Tassenfertig eine schleimlösende Wirkung, dank eines Thymiankraut-Primelwurzel-Mischextrakts. Bei Reizhusten empfiehlt sich dagegen eher eine Teemischung mit Malvenblättern.

Schwitzkur – gewusst wie

Wenn Sie bereits mitten drinstecken, sollten Sie diesen Tipp überspringen. Aber bei einer beginnenden Erkältung haben Sie gute Chancen, durch ordentliches Schwitzen die Genesung voranzutreiben, da es Ihre Abwehrkräfte ankurbelt.

Entscheidend ist, wie und warum der Schweiß läuft: Sport ist bei einer Erkältung tabu, denn das schwächt den ohnehin schon angeschlagenen Körper. Saunieren ist ebenfalls keine gute Idee: Das Immunsystem profitiert zwar in gesundem Zustand von Hitze und kaltem Wasser, nicht aber bei einer Erkältung.

Empfehlenswert ist Schwitzen durch moderate Wärme von innen und außen: Omas Wärmflasche, ein warmes Bett und heiße Getränke sind die Mittel der Wahl. Um den Schweiß auf gesunde Art und Weise noch stärker fließen zu lassen, eignet sich die Lindenblüte sehr gut: Traditionell wird sie als schweißtreibende Heilpflanze bei Erkältungen angewendet – unter anderem auch in Lindenblütentee.

Schlafen und Ausruhen

Bei Erkältungen fühlen Sie sich meist kraftlos und müde? Das hat gute Gründe: Die Immunzellen werden aktiv. Geben Sie dieser Müdigkeit ruhig nach: Das energieintensive Immunsystem nutzt nämlich die Zeit, in der andere Körperprozesse heruntergefahren sind, zum Auftanken. Zum Beispiel, um den Vorrat an verbrauchten Immunzellen wieder aufzufüllen.

Ohne hohes Fieber ist es ist in der Regel nicht nötig „strenge Bettruhe“ einzuhalten – richten Sie sich nach dem, was Ihnen guttut. Eine Kombination aus genügend Ruhe und einem leichten Spaziergang an der frischen Luft ist vielleicht die beste Therapie für Sie.

Strotzen Sie vor Abwehrkraft

Eine gut aufgestellte Immunabwehr schützt nicht nur vor Erkältungsviren, sondern hilft auch schneller wieder auf die Beine, wenn doch mal welche durchgekommen sind. Daher ist das beste Mittel Prävention, z.B. regelmäßiger Sport, genug schlafen und trinken – in der kalten Jahreszeit gerne auch gezielt, um das Immunsystem zu unterstützen.

Die Hauptursache von Erkältungen sind Viren, die sich in trockenen, beheizten Räumen tummeln. Genügend zu lüften oder mit Wasserschalen auf der Heizung für mehr Luftfeuchtigkeit sorgen, mindert das Erkältungsrisiko deshalb schon immens. Lassen Sie noch eine ausgewogene Ernährung dazukommen, also vor allem frische Lebensmittel mit ausreichend Vitaminen (Wintergemüse und -früchte, Vollkornprodukte und fettarme Milchprodukte), und Sie sind bestens aufgestellt.

Kein Schnupfen ist so schlimm wie der eigene.

Deutsches Sprichwort

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