Das Kräuter-1x1 gegen Stechmücken

Natürliche Tipps bei Insektenstichen, Juckreiz und Schutz vor Stechmücken

Ob am Badesee, beim gemütlichen Grillfest oder als fieses Summen im Schlafzimmer: Stechmücken sind jedes Jahr aufs Neue eine echte Plage. Hier haben wir Tipps für natürliche Abhilfe bei Mückenstichen, Juckreiz – und auch schon bevor es sticht und juckt.


Den frischen Mückenstich behandeln

Wenn das kleine Biest zugestochen hat, heißt es: Desinfizieren! Eine halbierte Zwiebel kann hier wahre Wunder bewirken. Der Saft desinfiziert und lindert den Juckreiz. Gleichzeitig kühlt der Zwiebelsaft die Stelle etwas ab. Unterwegs in der Natur können Sie den Spitzwegerich verwenden. Er ist quasi das „Pflaster der Natur“: Spitzwegerich ist desinfizierend, kann den Juckreiz lindern und wächst oft einfach am Wegesrand. Dieser Alleskönner eignet sich übrigens auch im Tee, um Katarrhe der Luftwege und entzündlichen Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut zu beruhigen.
 

Die Heilung fördern und
Juckreiz lindern

Wenn der Stich erstmal da ist, tut er vor allem eines: Jucken! Zum Glück gibt es Helferlein aus der Natur, die den Juckreiz lindern können. Wie fast immer im Leben kann auch hier eine Tasse Tee helfen: Kochen Sie einen Beutel Kamillentee auf und lassen den Teebeutel anschließend abkühlen. Den kühlen Beutel legen Sie dann auf den Stich. Der Kamille wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, die bei der Heilung des Stichs helfen kann.

Neben Zwiebel, Kamille und Spitzwegerich ist vor allem das Gänseblümchen ein bewährtes Hausmittel. Dazu einfach das Blümchen auf dem Stich verreiben. Der enthaltene Saft lindert sofort und merklich das Jucken und kann mitunter sogar verhindern, dass sich eine Quaddel bildet. Weitere Hilfsmittel finden sich in der Küche: Essig, halbierte Tomaten, Weißkohlblätter, kleingehackter Knoblauch oder Quarkwickel können dem Juckreiz entgegenwirken.

So bleiben die fiesen Sauger draußen

Am besten ist es natürlich, wenn Sie den Stechmücken gar nicht erst begegnen. Dazu müssen wir uns einmal in die Mücke hineinversetzen: Sie wird vom Geruch des CO2 angezogen, das wir vor allem beim Schwitzen ausstoßen. Und sie haben leider sehr gute Riechorgane: Aus bis zu 50 m Entfernung können uns die kleinen Vampire bemerken – und heimsuchen. Übrigens: Menschen mit Blutgruppe O sind besonders beliebt, was erklärt, weshalb manche Menschen öfter gestochen werden als andere.

Das gute Näschen ist aber auch die große Schwäche der Mücken. Starke Gerüche werden von ihnen tunlichst gemieden. Kräuter wie Lavendel, Basilikum, Rosmarin und Zitronenmelisse enthalten viele duftende ätherische Öle – die den Mücken zu stark riechen. Aber auch Tomaten, Knoblauch oder Ringelblume haben diesen Effekt. Auf Fensterbänken positioniert, können diese Pflanzen eine natürliche Mücken-Barriere bilden. Und auch hier gibt es einen tollen Nebeneffekt: Die Kräuter-Barriere riecht fantastisch – und Lavendel zum Beispiel hat zusätzlich eine beruhigend-sanfte Wirkung, die ihn dringend für die Schlafzimmer-Fensterbank empfiehlt.

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Dalai Lama

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