Besser als Schäfchen zählen: So gelingt das Einschlafen

"Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."

Sie müssen diese Meinung Heinrich Heines nicht unbedingt teilen, klar ist aber: Ohne genügend Schlaf wird es früher oder später schwierig. Den auch zu finden, ist für viele Menschen leider gar nicht so einfach, trotz anstrengenden Alltags. Oder sogar wegen …?

Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, die dabei helfen Körper und Geist auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten.


Wer kennt das nicht: Sie sind müde bis erschlagen, auf jeden Fall ist genügend Bettschwere vorhanden. Aber wo ist der Aus-Schalter fürs Kopf-Kino? Das nicht bestellt ist, dafür aber umso aufdringlicher, und noch dazu wirr produziert, mit einem Kraut-und-Rüben-Drehbuch wie aus einem viertklassigen Horror-Streifen?

Die Unfähigkeit abzuschalten und die Alltagssorgen in den Hintergrund treten zu lassen, ist in aller Regel der Grund für Einschlafprobleme und unfreiwillig unruhige Nächte. Deshalb sind die besten Ratschläge gegen solche Wachzustände häufig diejenigen, die dabei helfen, den Kopf frei zu bekommen. Und wenn diese Tipps dabei auch noch körperlich müde machen: Umso besser :-).

Wieviel ist genug, woran hapert es? Lernen Sie sich kennen

Probleme lösen sich am besten, wenn man sie genau kennt: Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich erst mal darüber bewusst werden, wo genau Sie stehen. Erwachsene Menschen brauchen durchschnittlich zwischen 6 und 8 Stunden Schlaf. Im Alter ändert sich das für gewöhnlich. Testen Sie aus, mit wieviel Schlaf Sie sich aktuell am wohlsten fühlen – denn zu viel wirkt oft kontraproduktiv auf den Kreislauf.

Prüfen Sie doch auch einmal ganz banale Dinge: Ist es in Ihrem Schlafzimmer dunkel genug? Dringen die Geräusche von der Straße bis an die Bettkante vor, sodass an ruhiges (Ein)Schlafen nicht zu denken ist? Einfache Fragen, die vielleicht schon zu einer besseren Nachtruhe führen können. Wenn's doch schwieriger ist, hilft vielleicht ein Schlaftagebuch um Licht ins Dunkel Ihrer durchwachten Nächte zu bringen.

Fernöstlich entspannen, zuhause gut schlafen

Übungen, die den Geist dabei unterstützen, sich zu entspannen und zu lösen: Solche Konzepte kennen Sie sicherlich vor allem aus dem Fernen Osten. Yoga dürfte da zuerst einfallen: Diese ganzheitliche philosophische Lehre eignet sich für jedes Alter und Fitnesslevel. Die Kombination aus Entspannungs- und Atemübungen und Meditation kann wegweisend für mehr als nur einen besseren Schlaf sein. Eine weitere Variante ist Qigong, ein Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationssystem, das von Kampfkunst bis zu traditioneller chinesischer Medizin reicht.

Auch aus den westlichen Kulturkreisen kommen interessante Angebote für mehr innere Ruhe: Progressive Muskelentspannungist ein Konzept aus den USA, das mit relativ wenig Zeitaufwand angewandt werden kann. Autosuggestion mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirksamkeit: Autogenes Training ist eine Methode, die aus dem Berlin der 20er Jahre stammt. 

Sie sehen, es gibt jede Menge Techniken und Herangehensweisen – wenn Ihr Interesse geweckt ist, probieren Sie einfach aus, was Ihnen gefällt und hilft.

Keine Ruhe ohne Bewegung

Meditation & Co sind einfach nicht Ihr Ding oder reichen nicht, um Sie ernsthaft müde zu machen? Bewegung, am besten an der frischen Luft, ist nach wie vor so etwas wie ein beliebtes Allheilmittel. Ein Spaziergang, körperliche Arbeit, Sport: All das kann Sie dabei unterstützen, den Kopf frei zu bekommen, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln – und rasch und friedlich einzuschlummern. Als Faustregel gilt, dass Bewegung zu nah an der Schlafenszeit kontraproduktiv sein kann. Empfehlenswerter ist es, den Körper vor der Schlafenszeit zur Ruhe kommen zu lassen. Auch hier gilt: Probieren Sie aus, was Ihnen guttut.

Gutenachtgeschichte gefällig? Erfinden Sie sich Rituale

Für viele Kinder eine Selbstverständlichkeit, die im Erwachsenenalter schnell in Vergessenheit gerät: Rituale und feste Gewohnheiten, die Körper und Geist dabei unterstützen, in den Schlafmodus zu wechseln. Ob das nun ein gutes Buch ist (im Bett zu lesen, gilt aber als nicht unbedingt empfehlenswert) oder vielleicht zumindest täglich ungefähr dieselbe Uhrzeit, zu der Sie "sich betten".

Vielleicht genügt es auch, auf eventuell aufwühlende Kommunikationsmittel und Medien wie Smartphone oder TV-Nachrichten zu verzichten? In jedem Fall geht es darum, sich angenehm auf die Bettruhe einzustimmen – vielleicht auch durch eine schöne Tasse Tee?

Ein guter Schlummertrunk

Ein warmes Getränk kann eine kuschelige Stimmung und ein wohliges Einschlafgefühl erzeugen. Warme Milch mit Honig ist nicht nur bei Kindern beliebt – wissenschaftlich nachweisbare Auswirkungen fürs bessere Einschlafen liegen dabei allerdings keine vor, es geht um psychologische Aspekte und eben um Rituale, wie im obigen Punkt. Mit einer Tasse Tee, der beruhigende Inhaltsstoffe enthält, können Sie vielleicht einen doppelten Effekt erreichen. Unser Schlaf- und Nerven Tee Tassenfertig unterstützt Sie dabei mit dem schlaffördernden Naturpflanzen-Trio Baldrian, Hopfen und Melisse.

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