8 Tee-Mythen, die immer noch weit verbreitet sind

Der Tee und seine tausend Talente

Wachmacher, Diät-Wunder oder ewig haltbares Getränk? Viele Eigenschaften werden Tee zugeschrieben. Aber nicht alle haben einen wahren Kern.


Grüner, weißer und schwarzer Tee kommen von verschiedenen Pflanzen

Alle „klassischen“ Teesorten kommen tatsächlich von derselben Pflanze: Camilla sinensis – auch bekannt als „Teepflanze“. Das gilt übrigens auch für Oolong- oder Pu-Erh-Tee. Die Unterschiede entstehen durch Fermentierung, Lagerung und Ernte.

Grüner Tee ist bitter

Wie bei allen Tees aus der Teepflanze kommt das ganz darauf an, wie man seinen grünen Tee zubereitet. Zum Beispiel hat die Ziehzeit bei grünem Tee nicht nur Auswirkungen auf den Geschmack, sondern auch darauf, ob der Tee eher wach oder müde macht.

Kräutertee enthält kein Koffein

Zwar enthalten Gartenkräuter wie Pfefferminze, Salbei und Co. kein Koffein. Exotische Wachmacher wie Mate oder Guarana können aber sogar einen noch höheren Anteil des Alkaloids haben, als schwarzer Tee!

Tee dehydriert

Dieser Mythos stammt wohl daher, dass man nach ein paar Tässchen Tee schneller aufs Klo muss. Zwar können Tees harntreibend wirken – das heißt, die Blase entleert sich schneller. Dehydrierend wirkt das aber nicht. Übrigens: Brennnessel Tee wird beispielsweise sogar für seine harntreibenden Eigenschaften geschätzt!

Tee mit einem Schuss Rum hilft bei Erkältungen

Eine Tasse heißer Tee kann eine echte Wohltat bei Erkältungen sein. Gerade Arzneitees helfen mit den natürlichen Kräften von Heilpflanzen wie Lindenblüten, Thymian oder Pfefferminze bei Husten, Halsweh und Co. Auf den Schuss Rum sollte aber besser verzichtet werden. Denn der im Rum enthaltene Alkohol kann das Immunsystem schwächen und entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.

Milch im Tee macht ihn ungesund

Aus wissenschaftlicher Sicht deutet nichts darauf hin, dass Milch eine negative Auswirkung auf den Tee haben könnte. Im Gegenteil gibt es sogar Hinweise darauf, dass Milch die Aufnahme von bestimmten gesunden Bestandteilen des Tees begünstigen könnte. Das gilt natürlich nicht für Menschen mit Laktose-Intoleranz oder ähnlichen Unverträglichkeiten.

Tee wird nicht schlecht

Zwar fängt Tee in der Regel nicht an zu schimmeln, jedoch verliert er mit der Zeit Aroma und ätherische Öle. Mehr Infos gibt’s in unserem 1x1 für die Tee-Aufbewahrung!

Grüner Tee lässt die Kilos schmelzen

Schön wär‘s – aber von grünem Tee alleine wird man leider nicht schlank. Er gibt einem zwar ein frisches Wohlgefühl, das reicht aber nicht, um sich auch auf der Waage bemerkbar zu machen. Nichtsdestotrotz ist Tee natürlich ein wunderbarer Begleiter für Diäten oder eine Fastenkur!

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