Schafgarbe

Schafgarbe

„… und es stockte das Blut in erharschender Wunde“. Mit diesem Vers ist die blutstillende Wirkung der Schafgarbe in der Ilias von Homer verewigt. Dabei wurde eine „bittere Wurzel“ auf Anraten von Achilles auf eine Kriegsverletzung aufgetragen. Obwohl nicht gesichert ist, ob es tatsächlich die Schafgarbe war, trägt diese bei uns so häufige Wiesenpflanze den Namen ihres Empfehlers: Achillea millefolium.
Tatsache ist indes, dass die Schafgarbe als wundheilendes und blutstillendes Naturheilmittel jahrhundertlang – auch auf Schlachtfeldern - zum Einsatz kam. Ihre populären Namen wie Soldatenkraut spiegeln das wider. Phytomedizinisch anerkannt ist vor allem auch ihre wohltuende Wirkung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen sowie krampfartigen Beschwerden. Die Bitterstoffe der besungenen „bitteren Wurzel“ vitalisieren den Magen-Darm-Bereich.



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