Melisse

Melisse

Nicht nur Naturheilkundler, sondern auch Bienen „fliegen“ auf das duftende Heilkraut, das deshalb auch deren Namen trägt: Melissa oder Melitta heißt auf Griechisch „Honigbiene“. Für Imker stellt seit jeher die Melisse ein Muss dar; verbreitet wird der Lippenblütler rund um die Bienenstöcke gepflanzt und diese sogar damit eingerieben, um den Bienen ihr Zuhause zu „versüßen“. Und wer als Imker ohne Handschuhe arbeiten will, der gleite die Hände durch einen Melissenstrauch; die Bienen sollen nicht stechen. Aber das zitrusartig duftende Kraut kann noch viel mehr, als Bienen zu begeistern: medizinisch anerkannt ist seine beruhigende Wirkung. Ein wohlig warmer Melissentee kann wunderbar den Schlaf fördern. Entspannend wirkt die Melisse auch auf Magen und Darm, so dass Blähungen und Völlegefühl gelindert werden können. Und den Gaumen erfreut die Melisse als erfrischendes Kraut, das viele Rezepte mit zitronigen Akzenten verfeinert – daher wird sie ja auch Zitronenmelisse genannt.



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