Bad Heilbrunner® ist klimaneutral

Wir leben und arbeiten in Bad Heilbrunn inmitten reinster Natur. Diese möchten wir für uns aber auch für unsere Kinder und Enkelkinder erhalten und schützen. Dabei gehen wir schrittweise vor und haben mit der Verankerung der Themen CSR und Klimaschutz in unserem Unternehmen bereits die Basis geschaffen . In einem ersten Schritt haben wir nun unser Unternehmen klimaneutral gestellt. Das bedeutet, wir haben unsere CO2-Emissionen berechnet, so weit wie möglich reduziert und restliche Emissionen über ein Klimaschutzprojekt ausgeglichen. Erfahren Sie hier mehr über unseren Weg zur Klimaneutralität und welches Klimaschutzprojekt wir unterstützen.

Wie funktioniert Klimaneutralität eigentlich genau?

1. Ermittlung der CO2-Emissionen

Zunächst haben wir die CO2-Emissionen, die direkt in unserem Unternehmen und durch vor- und nachgelagerte Prozesse verursacht wurden erfasst und basierend darauf den Corporate Carbon Footprint (CCF) erstellt: es wurden Emissionen aus Heizung und Energie bis zur Mitarbeiteranfahrt, Geschäftsreisen und Büromaterial berücksichtigt.

2. Vermeiden und Reduzieren von CO2-Emissionen

Der CCF hat uns gezeigt, dass die Bereiche Wärme und Fuhrpark, genauso wie die Anfahrt unserer Mitarbeitenden einen großen Teil der CO2-Emissionen verursachen. Wo es möglich ist, vermeiden und reduzieren wir bereits Emissionen. Unseren Mitarbeitenden bieten wir zum Beispiel an, Fahrräder zu leasen, um die Anfahrt zum Büro umweltfreundlicher zu gestalten und in unserer Reise-Policy wird die Bahn als bevorzugtes Reisemittel empfohlen. Einen großen Teil unserer Beleuchtungen konnten wir bereits auf LED umstellen. Darüber hinaus setzen wir für einen Teil unserer Verpackungen Graspapier ein und Müll wird bei uns konsequent getrennt und entsprechend entsorgt. Ab 2023 verwenden wir an unserem Standort zu 100% Ökostrom von einem externen Energielieferanten. Zusätzlich prüfen wir aktuell die Machbarkeit von Photovoltaik-Anlagen sowie den erweiterten Einsatz von E-Autos im Firmenwagenbereich. Um den Überblick über den Erfolg unserer Maßnahmen zu haben, aktualisieren wir unseren CCF regelmäßig.

3. Ausgleich der CO2-Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt

Alle restlichen CO2-Emissionen, die wir aktuell noch nicht vermeiden können, gleichen wir aus, indem wir ein Klimaschutzprojekt unterstützen. Wir haben uns für das Projekt Sauberes Trinkwasser in Sierra Leone entschieden, welches durchschnittlich 10.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einspart, indem es die Trinkwasserversorgung der Menschen vor Ort absichert und so das Abkochen von Wasser überflüssig macht.

 

4. Das Label "Klimaneutralität"

Dass Bad Heilbrunner® ein klimaneutrales Unternehmen ist, erkennen Sie an dem unabhängigen Label klimaneutral mit der zugehörigen ID-Nummer. Mit dem Einsatz des Labels schaffen wir größtmögliche Transparenz - klicken Sie es einfach an, um die Menge und den Ausgleich unserer CO2-Emissionen nachzuvollziehen und mehr über das Klimaschutzprojekt zu erfahren, das wir unterstützen.

Welches Klimaschutzprojekt unterstützen wir (und warum)?

ClimatePartner bietet eine Vielzahl an Klimaschutzprojekten an, die nach anerkannten und internationalen Maßstäben zertifiziert sind, wie z. B. dem Gold Standard oder dem Verified Carbon Standard. Neben nachweislichen CO2-Einsparungen leisten die Projekte großartige soziale Effekte für die Menschen vor Ort. Daher ist uns die Auswahl nicht leicht gefallen. Für das Projekt Sauberes Trinkwasser in Kono, Sierra Leone haben wir uns entschieden, weil es sehr gut zu unserer Firmenphilosophie passt. Als Arzneitee-Hersteller bieten wir Produkte an, die die Gesundheit von Menschen fördern. Sauberes Trinkwasser bildet dabei eine lebensnotwendige Grundlage. Sauberes Trinkwasser, Kono, Sierra Leone, climatepartner.com/1353

Mit sauberem Trinkwasser das Klima schützen

Der Großteil der Bevölkerung in Sierra Leone lebt in kleinen Gemeinden auf dem Land. Hier stellt die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ein großes Problem dar. Oft ist die nächste Wasserstelle weit entfernt und vor allem Frauen und Mädchen müssen weite Strecken auf sich nehmen, da sie häufig für die Wasserversorgung zuständig sind. Zudem muss das Wasser erst abgekocht werden, bevor er bedenkenlos verwendet werden kann. Dies geschieht meistens auf offenen Feuerstellen wodurch gesundheitsschädlicher Rauch entsteht und Treibhausgasemissionen freigesetzt werden.

Unser Klimaschutzprojekt unterstützt die Gemeinden in der Region Kono daher bei der Wiederinbetriebnahme von 57 Brunnen. In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung werden beschädigte Bohrlöcher repariert und regelmäßig gewartet, was die regionale Trinkwasserversorgung absichert. Durch die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser wird das Abkochen des Wassers überflüssig und so werden durchschnittlich 10.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart.

Die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern, ist uns wichtig

Ein weltweit anerkannter Maßstab, um die über die CO2-Einsparungen hinaus gehenden positiven Effekte der Klimaschutzprojekte zu messen, sind die 17 Ziele der UN für Nachhaltige Entwicklung (SDGs, Sustainable Development Goals). Sie reichen von Armuts- und Hungerbekämpfung, Bildung oder Arbeitsplätzen bis hin zur Verbreitung sauberer und erschwinglicher Energie. Jedes Klimaschutzprojekt von ClimatePartner trägt zu mehreren dieser Ziele bei, so auch das von uns unterstützte Projekt Sauberes Trinkwasser in Sierra Leone. Hier sehen Sie die sechs von insgesamt 17 UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung, zu denen das Projekt beiträgt.

 

Ein starker Partner an unserer Seite: ClimatePartner

ClimatePartner, ein führender Lösungsanbieter im Klimaschutz für Unternehmen, unterstützt uns bei unserem Engagement und hilft uns dabei, unsere CO2-Emissionen zu berechnen, zu reduzieren und auszugleichen. Denn genau hier bringt das Münchner Unternehmen seit 2006 Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit mehr als 5.000 Kunden mit. 

Daher haben wir unser Klimaschutzprojekt aus dem Portfolio von ClimatePartner ausgewählt. Alle Projekte sind nach internationalen Standards zertifiziert. Neben der nachweislichen Einsparung von Treibhausgasemissionen bewirken die Projekte zudem positive soziale Effekte in der Region, welche sich an den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, den SDGs, orientieren.

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