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Die Wechseljahre - dagegen ist ein Kraut gewachsen!
Mit Anfang 50 befinden sich einige Frauen am Beginn einer besonderen Phase in ihrem Leben. Sie fühlen sich öfter müde, leiden unter Hitzewallungen und können leicht reizbar sein. Obwohl sie sich dazu noch zu jung fühlen und noch nicht damit gerechnet haben, wird ihnen spätestens dann bewusst: Das ist der Beginn der Wechseljahre. Auch wenn sich viele Frauen davor fürchten, es ist eine Phase, die zur normalen Entwicklung im Leben einer Frau gehört. Es gibt auch keinen Grund mit dem Älterwerden zu hadern, denn lediglich ein Drittel aller Frauen klagen in dieser Zeit über auftretende Unannehmlichkeiten.
Als Wechseljahre werden die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Monatsblutung bezeichnet. In dieser Zeit lässt die körpereigene Produktion des Sexualhormons Östrogen nach. Somit wird der Hormonhaushalt im weiblichen Körper aus der Balance gebracht und es kann zu typischen Wechseljahresbeschwerden kommen, die sowohl psychischer als auch körperlicher Natur sein können. Einige Frauen fühlen sich müde, unterliegen Stimmungsschwankungen oder leiden an Depressionen. Andere hingegen klagen über Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Gliederschmerzen.
Ein Grund für die auftretenden Beschwerden kann eine ungesunde Lebensweise sein. Durch einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung sowie Stress ist unser Körper diversen Belastungen ausgesetzt, was u. a. auch zu einer Verstärkung der Symptome während der Wechseljahre führen kann. Dabei ist es ganz leicht, seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten an die veränderten körperlichen Gegebenheiten anzupassen. Ein wichtiger Grundbaustein, um beispielsweise steigendem Osteoporose-Risiko sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, ist eine gesunde und vollwertige Ernährung. Dabei sollte viel Obst und Gemüse, jedoch wenig Zucker und Fett zu sich genommen werden. Besonders geeignet sind Milchprodukte, da sie dem Körper das für die Knochenstruktur wichtige Kalzium liefern. Möglichst reduzieren oder gar vermeiden sollten Frauen in dieser Phase hingegen den Verzehr von Wurst, Schweinefleisch oder auch Schokolade, da hierdurch die Kalziumaufnahme gehemmt wird. Zudem kann eine ausreichende und gelenkschonende Bewegung helfen, Beschwerden in den Gelenken erst gar nicht entstehen zu lassen und sich einfach wohler zu fühlen.
Dabei sollte aber immer darauf geachtet werden, dem Körper genügend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser oder Tee zuzufügen. Besonders gut geeignet sind Kräutertees mit den in der Frauenheilkunde bekannten Heilpflanzen wie Melisse, Frauenmantel oder Rotklee (z. B. Bad Heilbrunner® Frauentee "Innere Balance während der Wechseljahre" im Pyramidenbeutel). Rotklee wird aufgrund seiner enthaltenen Isoflavone seit Jahrhunderten bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Isoflavone sind östrogenartige Substanzen, die dazu verwendet werden, den Östrogenmangel während dieser Phase auszugleichen.
Eine gesunde Lebensweise mit einer Mischung aus ausgewogener Ernährung und gelenkschonender Bewegung kann einer Frau helfen, die Beschwerden in den Wechseljahren möglichst gering zu halten und sich auch während und nach dieser Phase fit, vital und vor allem ausgeglichen zu fühlen.
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