Knochen und Osteoporose
Mit der Zunahme der Lebenserwartung unserer Bevölkerung wird die Bedeutung altersbezogener Erkrankungen immer dringlicher. Zu diesen altersabhängigen Krankheiten zählt auch die Osteoporose (Knochenschwund).
Allein in den alten Bundesländern leiden schätzungsweise 4 bis 6 Millionen Menschen an einer Osteoporose.
Calcium ist der wichtigste Baustein für Aufbau, Erhalt und Festigung der Knochen. In der Wachstumsphase benötigt der Körper zum Knochenaufbau mehr von diesem wichtigen Mineral. Einen weiterhin erhöhten Calcium-Bedarf haben Frauen während der Schwangerschaft, Stillzeit und ab den Wechseljahren. Unabhängig davon setzt bei allen ca. ab dem 35. Lebensjahr ein natürlicher, altersbedingter Abbau der Knochenmasse ein, der einen nachteiligen Einfluss auf die Stabilität des Bewegungsapparats bewirken kann. Um erste Anzeichen von Osteoporose bereits entgegen zu wirken, ist in diesen Lebensphasen eine ausreichende Aufnahme von Calcium wesentlich für die Knochengesundheit.
Calcium hat vielfältige Aufgaben im menschlichen Organismus. Es ist nicht nur der Hauptbestandteil unserer Zähne und Knochen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle als Botenstoff in vielen Abläufen des Zellstoffwechsels. Es ist wichtig für die Muskelkontraktion und die Signalübertragung in Nerven- und Sinneszellen sowie die Blutgerinnung.
Hilfreich für die Aufnahme von Calcium im Körper ist Vitamin D und im speziellen das Vitamin D3. Es dient als eine Art Einbauhelfer. Calcium wird durch dieses Vitamin in die Knochenstruktur eingebunden und so dem Körper besser verfügbar gemacht. Vitamin D wird vom Körper bei ausreichender Zufuhr von Sonnenstrahlen selber produziert. Häufig empfiehlt es sich in unseren Breitengeraden eine Zuführung von aussen nicht zu vernachlässigen.
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